Archiv der Kategorie: Europa

Norwegen 2007 – Impressionen

 

Norwegen 2007 – Ausklang an der Ostsee

Als gemütlichen Ausklang besuchten Karin und „die Kleinen“ die Verwandtschaft auf dem Ferienbauernhof.
  • Ein paar (geruhsame?) Tage an der Schlei, in Grödersby.
  • Baden, Spielen, Reiten …
  • Ausflüge ans Meer …
  • … und an/auf die Schlei.
 

 

Vechte 2007

Wieder eine Radtour in den Osterferien – mit ein paar Änderungen gegenüber 2006 an der Mosel:

  • Das Ziel war die Vechte – ein Flüsschen vom westlichen Münsterland bis in die Niederlande.
    Hauptsache flach war unsere Devise ;-)
  • Kein Anhänger für Karla – aber dafür mit „Abschleppstange“.
    Genau das richtige für ihr Alter (4.5 Jahre).
  • Annette begleitete uns.
  • Diesmal waren wir 6 Tage unterwegs, mit 5 Übernachtungen.
 
Anreise mit Multifan und nagelneuem Fahrradträger Wunderschöne Landschaften:
Vechte bei 
Laar, Kanal in Ommen
Und immer wieder:
Spiel, Sport und Spaß ;-)
 

Am schönsten waren die „Wasser“-Landschaften: Flussauen, lichte Wälder, Kanäle, alte Flussarme, Tümpel …

Das Ambiente war ländlich und gepflegt – schmucke Bauernhöfe, fast niedliche Dörfer, nette Städtchen.

Einziges Manko: auf der deutschen Seite ist die Gastronomie-Infrastruktur dünn (bis lausig) – gut Essen konnte man in den Niederlanden. Mit Ausnahme vom Haus Brünemann in Neuenhaus, da war das Essen super … aber es hat ja auch einen niederländischen Besitzer ;-)

 

Vechte 2007 – die Vechte

Die Vechte entspringt in Darfeld, fließt via Nordhorn, Emlichheim, Ommen bis Zwolle, wo sie in das „Zwarte Water“ mündet, dann in die Ijssel und ins Ijsselmeer.

Auf deutscher Seite ist die Vechte 113 km lang, auf niederländischer ca. 60 km.
Das ist wesentlich kürzer als früher, denn seit dem Mittelalter wurde die Vechte immer mehr begradigt und eingedeicht, um einerseits schiffbar zu werden, und anderseits die fast jährlichen Überschwemmungen zu beherrschen.
Außerdem wurde nach und nach die gesamte Moor- und Sumpflandschaft in der Gegend entwässert.

Nur noch an manchen Stellen kann man sehen, wie es hier früher aussah. Einige alte Vechte-Arme sind übrig geblieben. An einigen Stellen wurde der Flusslauf aber renaturiert.

Die schönsten Abschnitte der Vechte sind ab Laar flussabwärts – zwischen Nordhorn und Emlichheim ist die Vechte im Wesentlichen ein Kanal. Für die Schiffahrt kann die Vechte nicht mehr benutzt werden – alle Einrichtungen sind heute für Hochwasser- und Naturschutz ausgelegt.

 

 

Vechte 2007 – Kunstwegen

Kunstwegen = Vechtdalroute

Vor langer Zeit in einer Zeitschrift gefunden: die Radtour Kunstwegen.

– An der Vechte entlang, also flach ;-)
– Von Nordhorn bis Zwolle.
– Etwa alle 20 km ist eine Ortschaft, so dass auch für unsere Kids die Etappen nicht zu lang werden.
– Entlang der Strecke jede Menge Kunstwerke im Freien.

 

Insgesamt war die Tour sehr schön, und auch in etwa so, wie es in den Prospekten und Broschüren beschrieben war.

Die deutsche Seite (von Nordhorn bis Emlichheim) ist mit Kunstwerken „gespickt“, allerdings recht ländlich-einsam, mit wenigen (oder tagsüber geschlossenen) Gasthäusern.
Die niederländische Seite ist dichter besiedelt, mit nur wenigen Kunstwerken, aber dafür geht die Strecke fast immer am Wasser entlang (Vechte, Kanäle). Auch Gasthäuser sind problemlos zu finden.

Jederzeit problemlos kann man – samt Fahrrädern – die Strecke abkürzen: per Zug (Niederlande, ganzjährig) oder per Bus (Fietsenbus in Deutschland, erst ab Ostern). Dadurch ist eine „One-Way-Fahrradtour“ möglich.

Hier die obligatorischen Dokumentaraufnahmen, keine besonders große Kunstausbeute – aber wir waren ja auch mit Kindern unterwegs ;-)

 

 

Vechte 2007 – die Kanäle

2007-04_vechte_282Rund um die Vechte wurden im 18. und 19. Jahrhundert jede Menge Kanäle gebaut.

Auf niederländischer Seite sind die noch heute in Betrieb – im wesentlichen für Freizeit-Skipper, aber gelegentlich auch Frachtkähne. Am beeindruckendsten ist die Fluss-Kanal-Kreuzung: bei De Haandrik kreuzen sich der Coevorden-Vecht-Kanal, der Almelo-De Haandrik-Kanal und die Vechte! Das ganze ist abgesichert durch zwei Schleusen, und funktioniert anscheinend auch bei Hochwasser der Vechte.

Die Kanäle auf der deutschen Seite sind seit den 60er-Jahren nicht mehr in Betrieb. Heute sind sie Erholungsziel und dienen der Entwässerung. (Siehe „Vechte“ – früher war hier überall unwegsames Moor und Sumpf.)
Wir sind den Coevorden-Piccardie-Kanal entlang gefahren – sehr nett mit „antiken“ Schleusen, Drehbrücken und Ziehbrücken.

 

 

Vechte 2007 – die Route

2.-7.4.: Radtour von Nordhorn bis Ommen.
2.-7.4.: Radtour von Nordhorn bis Ommen. (Karte ©kunstwegen)

Insgesamt sind wir 133 km mit dem Rad gefahren (Luis 144 km – er war einfach mehr unterwegs ;-), das war gut zu schaffen. Das Wetter war (bis auf die 2. Etappe) super – Sonne, wenig Wind, kaum Pollen.
Die Unterkünfte haben wir zum Teil von Aachen aus vorgebucht, oder jeweils am Abend vorher per Telefon.

  • 2.4.: Anreise von Aachen nach Nordhorn.  1. Etappe: Neuenhaus, 12 km
  • 3.4.: 2. Etappe: Emlichheim, 32 km
  • 4.4.: 3. Etappe: Hardenberg, 32 km
  • 5.4.: 4. Etappe: Ommen, 25 km
  • 6.4.: 5. Etappe: Zug, Raum Bus bis Neuenhaus, 22 km (plus ca. 75 km Zug und Bus)
  • 7.4.: Mit dem Rad zurück bis Frenswegen, 12 km;  Rückfahrt nach Aachen
 

 
 

Fuerteventura 2005

Cofete im Südwesten, vom Wind umtost.
Cofete im Südwesten, vom Wind umtost.

Nach langem wieder ein Urlaub mit allen sechs, in den Herbstferien (1.-15.10.)

Diesmal ging’s in den Sotavento Beach Club auf Fuerteventura, wieder mit TUI und dem Baadingoo-Club.

Im Oktober erschienen und einzig die Kanaren sonnen- und badesicher genug, und wieder war es nicht einfach, einen Club zu finden, der kein „Klotz“ ist, Kinderbetreuung ab 3 Jahre bietet, strandnah ist und nicht ein Vermögen kostet.

Diesmal hatten wir nicht so viel Kultur wie auf Kreta, aber jede Menge Landschaft, Baden und für die Kinder Animation bis zum Abwinken. (Die Großen sahen wir einmal am Tag ;-)

 
Animation im Hotel Baden im  Süden
auf der Jandia-Halbinsel
Unser Jeep für Ausflüge
auch abseits der Straßen
 

Wir Eltern haben fast jeden zweiten Tag einen Ausflug gemacht:
In den Norden, nach Corralejo und El Cotillo.
In den Süden, auf die Halbinsel Jandia.
In den Westen, nach Ajuy und La Pared.
Und in die Umgebung zu den Städtchen Tarajalejo und Gran Tarajal.

Der Rückflug war nicht ganz optimal: LTU hatte ein uraltes Flugzeug und die Ankunft in Frankfurt war spätabends, so dass wir statt des Zugs einen Mietwagen nehmen mussten.
Alles in allem: wir hatten viel Spaß, schönes Wetter, das Hotel war okay, und die Großen fanden Club-Urlaub „cool“.